Pfingstlager 2009

Der fahle Mond versteckt sich noch immer hinter düsteren Wolken. Es ist nur zu erahnen wie er hinter den kargen Dünen der heimatlichen Oase Gar-Ching versinkt. Viele Müde Gesichter stehen auf dem Platz vor St. Severin, sitzen auf Ihrem gepackten Hab und Gut oder überprüfen ein letztes Mal die Reiseplanung der Karawane. Das Ziel: Ein unbekanntes Fleckchen im fernen All-Gäu, eine blühende Landschaft zwischen Bergen und Wiesen, zwischen Zelten und Weihern: der Lagerplatz Goldhasen bei Seeg.Nach einer kurzen Reise erreichen die Garchinger Nomaden des Stammes St. Severin die lang ersehnten Wiesen Ihres Pfingst-Lagers im All-Gäu. Es wird Zeit ein Lager aufzustellen. Küche, Jurten, Aufenthaltszelt und Banner müssen aufgestellt werden. Zwar lässt sich die Sonne noch etwas spärlich sehen, trotzdem stehen den Teilzeit-Touareg spannende Tage bevor.Neben zwei weiteren Pfadfinder-Stämmen kampieren die Garchinger inmitten der Kultur- und Freizeitlandschaft des Allgäus. Und lassen diese nicht zu kurz kommen. Weder die anderen Pfadfinder und deren Banner, die mehrfach Ihre Besitzer wechselten, ganz im Gegensatz zum eigenen Banner. Die nahe gelegene Burgruine Eisenberg wird zum ersten Expeditionsziel. Nach einem anstrengenden Fußmarsch erreichen die jungen Nomaden unter Führung ihrer erfahrenen Leiter die wunderbar restaurierte Ruine und können einen atemberaubenden Ausblick genießen.Noch besser hat es nur die stammeseigene Rovergruppe, die bei Ihrem zweitägigen Hike durch den Allgäu, nur mit Karte, Kompass und etwas Proviant bewaffnet, eben diese Burgruine zu Ihrem Schlafplatz wählt. Eine düstere und ehrwürdige Abendstimmung wird höchstens noch durch die Klarheit des frühen Morgens und die ersten, etwas verblüfften Touristen übertroffen.Doch auch im Lager der Nomaden bleibt niemand stehen. Beim großen Nomadenkurs lernen die Kinder und Jugendlichen pfadfinderische wie weltmännische Tugenden: Orientierung mit Karte und Kompass, Tierspuren, Freundschaftsbänder und auch Erste Hilfe stehen auf dem „Lehrplan“. In einem großen Geländespiel können die jetzt schon erfahrenen Nomaden ihr Können und Geschick in diesen Disziplinen beweisen. Durch das Lösen einiger kniffliger Aufgaben sammeln sie Baumaterial für eine eigene Nomadenhütte. Die schönste Hütte gewinnt den süßen Hauptpreis.Ein weiterer Höhepunkt des All-Gäu Lagers ist der Besuch auf einer, wohl der einzigen bayerischen, Kamelfarm. Zwischen den, manchmal etwas störrigen, Wüstenschiffen und deren verschiedensten Verwandten fühlen sich unsere kleinen und großen Kinder wie zu Hause. Dennoch können sie davon überzeugt werden, ihre Mitgrüpplinge nicht gegen eines der Wappentiere des Orients einzutauschen.Sogar musikalisch begeben wir uns mit dem Lagerfeuer-Klassiker „Fata Morgana“ der EAV auf eine echte Wüstenreise. Und selbst in der Oase Goldhasen ist irgendwann Waschtag. Dabei gelingt es den schlauen Stammesältesten, dank eines uralten Pfadfinder-Tricks, der Seifenrutsche, auch die widerspenstigsten Geister zu bändigen und vor allem zu säubern.Bei so viel Anstrengung und Aufregung dürfen natürlich zwei Sachen für ein gelungenes Lager nicht fehlen: echte Nomadenmärchen und die legendäre orientalische Küche. Zwischen mongolischem Eintopf und echtem Reiterfleisch finden die verschiedensten Speisen ihren Platz im wie immer überwältigenden Speiseplan der wohl besten Lagerküche der westlichen und östlichen Welt.Dann kommt der Tag der Abreise. Doch auch der nächste Sandsturm lässt sicher nicht lange auf sich warten...

von Dominik Angerer

Pfadfinder - Georgstag

von Dominik Angerer

Endlich Feierabend. Freitag Abend, wird ja auch Zeit. Das Beste ist also: endlich Wochenende. Schnell rein ins Auto und raus in den Obstgarten. Am Parkplatz das Auto abgestellt und die Dienstklamotten gegen die Kluft getauscht. Denn es ist wieder Zeit für unseren Tag. Wie jedes Jahr sitzen die ersten schon am Lagerfeuer, ein Zelt steht und langsam nimmt der Faltgrill ansehnliche Formen an. Es herrscht geschäftiges Treiben rund um die kleine Gruppe Pfadfinder, die sich im Garchinger Obstgarten versammelt hat. Die vertrauten Gesichter sind ganz entspannt. Der große Ansturm kommt ja erst morgen. Aber wie jedes Jahr haben die „Großen“, Leiter, Mitarbeiter, Rover und Pfadis, schon mal alles für den gemeinsamen Stammestag vorbereitet. Der Georgstag: Vielleicht ist es der warme Leberkäse, die selbst gemachten Salate, das warme Wetter oder die Spiele mit den Kindern; auf jeden Fall freuen sich schon alle auf morgen. Der gemeinsame Tag für alle Eltern, Kinder und alle anderen Freunde des Stammes hat seit vielen Jahren eine feste Tradition bei St. Severin Garching. Neben Spielen und Kuchen, einem Ratsch mit den Eltern und einem großen Lagerfeuer gibt es natürlich auch eine Feldandacht. Den das Pfadfindertum in der DPSG ist immer noch in den christlichen Werten verankert. Trotzdem ist und bleibt der Georgstag und auch die Pfadfinder offen für jeden und alle. Das sieht man spätestens wenn auch tief in der Nacht noch viele alte und neue Gesichter am Lagerfeuer sitzen. Eines haben sie alle gemeinsam: einen spannenden Georgstag hinter sich und die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Erlebnis.

 

 

3 Tage Zeit für Helden

Fastenessen

SZ vom 28.3.2007

Beitrag zum Pfarrbrief 1/2007

pfarrbrief1.pdf

Beitrag zum Pfarrbrief Weihnachten 2006

pfarrbrief06.pdf

SZ-Bericht vom Diözesanlager auf der Buga

Buga-Lager__SZ_20050813.pdf

Glockenweihe SZ

sz_20060508.pdf

Friedenslicht 2006 SZ

SZ_20061222.jpg

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